Der Alkoholvorfall bei den Olympischen Spielen kostet den slowenischen Cheftrainer der finnischen Skispringer den Job. Der auslaufende Vertrag mit Igor Medved werde nicht verlängert, teilte der nationale Skiverband am Dienstag mit. Es bestehe „keine Voraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit“, hieß es in einer Mitteilung.
Medved hatte während der Winterspiele die vorzeitige Heimreise antreten müssen, nach Medienangaben hatte er den Olympiasieg seines Landsmanns Domen Prevc zu ausschweifend im Quartier der Slowenen gefeiert.
Die Biathlon-WM in Lenzerheide ist am Mittwoch (12.02.) mit der Mixed Staffel gestartet
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Die norwegische Startläuferin Ingrid Landmark Tandrevold leistete sich gleich zu Beginn zwei Strafrunden und warf ihr Team damit weit zurück. Am Ende blieben die Mitfavoriten völlig überraschend ohne Medaille.
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Viel besser lief es für die ebenfalls hoch gehandelten Franzosen. Schon beim zweiten Wechsel von Lou Jeanmonnot auf Eric Perrot lag das Quartett fast uneinholbar in Führung. Gold sollte ihnen nicht mehr zu nehmen sein.
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Auch das deutsche Team konnte beim WM-Auftakt feiern. Selina Grotian, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Justus Strewlow erkämpften sich die Bronzemedaille – das erste Edelmetall einer DSV-Mixed-Staffel seit sechs Jahren.
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Im Ziel sackte Strelow nach dem Bronze-Coup erschöpft zusammen, ehe er sich von den Kollegen feiern ließ.
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Superstar Johannes Thingnes Bö startete nach der Schwäche von Tandrevold eine wahnsinnige Aufholjagd, kam mit Norwegen aber nicht mehr über Rang vier hinaus – knapp hinter Strelow. Im ersten Rennen seiner letzten WM blieb er damit ohne Edelmetall.
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Für die erste kleine Sensation in Lenzerheide sorgte das furiose tschechische Team. Jessica Jislova, Tereza Vobornikova, Vitezslav Hornig und Michal Krcmar rannten zu Silber.
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Deutschland ist gegen die USA chancenlos
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Medved hatte mit den seit Jahren kriselnden Finnen zuletzt beachtliche Erfolge verzeichnet. Am Sonntag waren Antti Aalto und Niko Kytösaho im heimischen Lahti im Super-Team-Wettkampf auf Rang drei gelandet. Für Finnland, das einst Größen wie Matti Nykänen und Janne Ahonen hervorgebracht hatte, war es das erste Weltcuppodium seit dem Überraschungssieg von Anssi Koivuranta 2014 in Innsbruck.
Medved hatte den Erfolg in Lahti nicht mehr an der Schanze erlebt, seit dem Vorfall werden die Springer von Lasse Moilanen betreut.