Ex-Nationalspieler Fredi Bobic hat im Rechtsstreit mit Fußball-Zweitligist Hertha BSC einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Der 53-Jährige erwirkte am Donnerstag vor der Kammer für Handelssachen am Berliner Landgericht im Urkundenverfahren einen vorläufigen Vollstreckungstitel gegen den Zweitligisten. Hertha muss Bobic demnach 3,35 Millionen Euro brutto zahlen, hinzu kommen Zinsen. Die Gesamtsumme beläuft sich damit auf mehr als vier Millionen Euro.
Bobic: „Ich bin glücklich“
„Ich bin sehr glücklich darüber, dass klares Recht gesprochen ist“, sagte Bobic nach der Urteilsverkündung am Donnerstag. „Ich wünsche mir, dass es jetzt vorbei ist. Es obliegt der Hertha, ob es jetzt vorbei ist. Es hätte schon viel früher vorbei sein können.“
Dem sportlich und finanziell angeschlagenen Hauptstadtklub bleibt die Möglichkeit eines Nachverfahrens, das als normaler Zivilprozess mit Zulassung aller Beweismittel geführt würde. Unabhängig davon muss Hertha die Summe, die Bobic zusteht, bei Gericht hinterlegen.
